zwölf:proben
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| + | ====== Proben ====== | ||
| + | ===== Beschreibung ===== | ||
| + | Sinn einer (normalen) Probe ist es, den Ausgang einer Situation festzustellen. Zusätzlich prüft eine Probe, ob ein Wert gesteigert werden kann. Neben den (normalen) Proben gibt es die Steigerungsproben, | ||
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| + | <box 30% right | **Warum ist der Mindestwurf mindestens 3?**> | ||
| + | Es werden immer drei Zahlen addiert, die jeweils mindestens 1, 1 und 0 sind. So erreicht man mit jedem Wurf mindestens den Mindestwurf 2. Somit ist jede Probe automatisch bestanden, bei der der Mindestwurf 2 oder weniger beträgt und überflüssig zu würfeln. | ||
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| + | <box 30% right | **Beispiel: Probe**> | ||
| + | Der Spielleiter verlangt von Murphy eine Schwimmen-probe, | ||
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| + | Jede Probe hat einen sogenannten **Mindestwurf** (**MW**). Dieser gibt an, wie schwierig die Probe ist. Je höher der Mindestwurf ist, um so schwieriger ist es, die Probe zu bestehen. Der Mindestwurf reicht von 3 bis (theoretisch) unendlich. Der Mindestwurf hängt immer vom Spielleiter ab; es gibt keinen festen Wert. Ziel einer Probe ist es nun, den Mindestwurf zu erreichen. Dazu addiert man immer zwei Werte (z.B. zwei Attributswerte oder ein Attributs- und ein Fertigkeitswert) und das Ergebnis eines W12. Wenn die Summe der drei Zahlen größer oder gleich dem Mindestwurf ist, gilt die Probe als gelungen, andernfalls als gescheitert. | ||
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| + | ===== Nachwürfeln ===== | ||
| + | <box 30% right | **Beispiel: Nachwürfeln**> | ||
| + | Murphy würfelt eine 11. Sofort würfelt er noch einmal: 12. Beim dritten Wurf hat er nicht so viel Glück, er würfelt eine 3. Insgesamt würfelt er also 23 (= 10+10+3). | ||
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| + | Verlangt der Spielleiter einen Mindestwurf, | ||
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| + | ===== Fertigkeitsprobe ===== | ||
| + | <box 30% right | **Beispiel: Fertigkeitsprobe**> | ||
| + | Murphy muss eine Probe auf die Fertigkeit // | ||
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| + | Bei Fertigkeitsproben wird immer der Wert einer Fertigkeit und der des dazugehörigen Attributes genommen und addiert. Zum Ergebnis wird ein W12 gerechnet. | ||
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| + | ===== Attributsprobe ===== | ||
| + | <box 30% right | **Beispiel: Attributsprobe**> | ||
| + | Murphy möchte schnell einen Schlüssel verstecken. Der Spielleiter verlangt eine Probe auf Geschick + Reaktion, da er keine Fertigkeit für passend hält. Als Mindestwurf verlangt der Spielleiter eine 18. Murphy hat in Geschick den Wert 7 und in Reaktion den Wert 6. Er Würfelt eine 2. In Summe ergibt das 15 (= 7+6+2). Damit ist Murphy die Probe nicht gelungen. | ||
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| + | Gibt es keine passende Fertigkeit, kann der Spielleiter eine Attributs-Probe verlangen. Diese funktioniert ähnlich wie eine Fertigkeits-Probe, | ||
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| + | ===== Offener Mindestwurf ===== | ||
| + | Der Spielleiter hat auch die Möglichkeit, | ||
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| + | ===== Verdeckte Probe ===== | ||
| + | <box 30% right | **Beispiel: Verdeckte Probe**> | ||
| + | Murphy möchte erkennen, ob sein Gegenüber lügt. Der Spielleiter würfelt verdeckt, teilt ihm jedoch nicht mit ob es ihm gelungen ist, sondern nur wie er die Sache einschätzt. | ||
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| + | Eine andere Möglichkeit nicht zu verraten, wie eine Probe ausgeht, ist, dass der Spielleiter für die Spieler würfelt und dem Spielern nicht das Ergebnis verrät. | ||
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| + | ===== Vergleichende Probe ===== | ||
| + | <box 30% right | **Beispiel: Vergleichende Probe**> | ||
| + | Murphy möchte sich an einer Wache vorbei schleichen. Der Spielleiter erschwert für ihn jedoch die Probe um 3 Punkte da auf dem Untergrund schleichen schwierig ist. In seiner // | ||
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| + | Es kann vorkommen, das zwei Charaktere ihre Fähigkeiten direkt vergleichen wollen. Dazu gibt es vergleichende Proben. Dabei kommt es darauf an, welcher der Charaktere einen höheren Mindestwurf erreicht. Der Spielleiter kann natürlich auch den Mindestwurf eines Charakters erleichtern, | ||
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| + | ===== Kritischer Fehler ===== | ||
| + | Würfelt ein Spieler im ersten Wurf eine 1, muss er noch einmal würfeln. Würfelt er eine zweite 1, gibt es einen kritischen Fehler. Das bedeutet, die Probe ist auf spektakuläre Weise misslungen. | ||
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| + | ===== Automatischer Erfolg ===== | ||
| + | Es kann sein, dass der Wert einer Fertigkeit oder eines Attributes schon den Mindestwurf überschreitet. So der Spielleiter es zulässt und der Spieler es will, ist die Probe automatisch gelungen. Somit besteht nicht das Risiko des kritischen Fehlers und es entgeht die Möglichkeit des Steigerns. | ||
